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13.-14.01.2026  Online
Bedrohungsmanagement – Grundlagenseminar – Online-Schulung!

15.01.2026  Online
Handeln in Krisensituationen für Schulsekretariate

19. -20.01.2026  Online
Umgang mit psychisch auffälligen Personen – 2 Tage – 19.-20.01.2026

22.-23.01.2026  Online
Psychologische Erstbetreuung

03. - 04.02.2026  Online
Psychologische Deeskalation – 2 Vormittage – 03.-04.02.2026

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Workshop: Linguistische Analyse im Bedrohungsmanagement – Einblicke… Neu - Live-Web-Seminar

– Einblicke in aktuelle Forschung und Praxis

 

I:P:Bm Workshopreihe – Wissen kompakt
Vertiefen. Anwenden. Weiterdenken.

Inhaltsbeschreibung

Beschreibung und Inhalte:

Die Einschätzung potenzieller Gefährdungslagen stellt Behörden, Unternehmen und Fachpersonal vor große Herausforderungen. Sprache spielt dabei eine zentrale Rolle: In schriftlichen Drohungen, Manifesten oder anderweitigen Mitteilungen potenzieller Täter lassen sich wichtige Hinweise auf emotionale Zustände, Motivationen und Denkstrukturen finden – wenn man weiß, wie man sie erkennt und systematisch analysiert.

Dieses Seminar zeigt die Bedeutung linguistischer Analyseverfahren in der Bedrohungs- und Risikoabschätzung auf. Im Fokus steht ein sprachwissenschaftlich fundiertes Annotationssystem, das im Rahmen einer Dissertation zur Analyse der Schriften von Schulattentätern benutzt wurde. Anhand realer Fallbeispiele wird gezeigt, wie diese Methode tiefergehende Erkenntnisse über potenzielle Täter ermöglicht, die mit herkömmlichen Bewertungsverfahren oft unentdeckt bleiben.

Ziel des Seminars ist es, aufzuzeigen, wie linguistische Expertise die bestehende Praxis der Gefährdungseinschätzung sinnvoll ergänzen kann – insbesondere durch die Reduktion von Bewertungs-Bias sowie durch die systematische Identifikation sprachlicher Muster, die auf emotionale oder kognitive Auffälligkeiten hinweisen. Die vorgestellte Methode ist vielseitig einsetzbar – etwa bei der Einschätzung von Bedrohungen im schulischen Umfeld, im Arbeitskontext oder bei gezielter Gewalt gegen Einzelpersonen oder Institutionen.

Ein besonderer Mehrwert: Die Ergebnisse einer umfangreichen Analyse von 26 Tätertexten haben neue Muster hervorgebracht, die für zukünftige Risikoabschätzungen von hoher Relevanz sein können.

 

Themenschwerpunkte:

  • Einführung in die linguistische Bedrohungsanalyse

  • Vorstellung des sprachwissenschaftlichen Annotationsframeworks

  • Analyse realer Fallbeispiele (u. a. Schriften von Schulattentätern)

  • Bedeutung sprachlicher Muster im Kontext einer Risikoeinschätzung

  • Anwendungsmöglichkeiten in verschiedenen Bedrohungsszenarien
  • Diskussion der Forschungsergebnisse

 

Zielgruppe:

Dieses Seminar richtet sich an Mitarbeitende von Sicherheitsbehörden, Polizei, Beratungsstellen sowie an Fachkräfte aus dem Bereich Unternehmenssicherheit, Bedrohungsmanagement und psychologische Gefährdungsbeurteilung.

Referenzen

„Der kompakte Einblick in das spannende Thema hat mir gut gefallen."
(N.N.)

„Gut gefallen hat mir die Kompetenz der Referentin. Leider war die Zeit für dieses Thema zu knapp. Bitte ein bis zwei Tagesangebote in Präsenz!"
(N.N.)

Anmeldung

Sie können sich zu diesem Workshop per E-Mail, per Fax oder postalisch verbindlich anmelden. Danach erhalten Sie von uns per E-Mail eine Bestätigung Ihrer Anmeldung sowie eine Rechnung. Bitte berücksichtigen Sie, dass ein Anspruch auf einen Teilnehmerplatz erst nach Eingang der vollen Teilnahmegebühr des jeweils fälligen Tarifs besteht.

Die maximale Teilnehmer*innenzahl beträgt 20 Personen. Die Anmeldungen werden in der Reihenfolge ihres Eingangs berücksichtigt.

Rücktrittsbedingungen
Bei Stornierungen ab vier Wochen vor der Veranstaltung berechnen wir die Hälfte der Teilnahmegebühren. Bei Stornierungen ab einer Woche vor der Veranstaltung berechnen wir die volle Teilnahmegebühr. Ein Ersatzteilnehmer bzw. eine Ersatzteilnehmerin kann selbstverständlich immer gestellt werden.
Der Workshop findet ab einer Teilnehmer*innenzahl von 6 Personen statt. Spätestens eine Woche vor Beginn des Workshops verpflichten wir uns, Sie im Fall einer Absage per E-Mail zu informieren.

Unser Tipp!

Es kann immer etwas Unvorhergesehenes passieren. Damit Sie im Krankheitsfall oder beim Abbruch Ihres Workshops bei den Stornierungskosten finanziell abgesichert sind, empfehlen wir Ihnen den Abschluss einer zuverlässigen Seminar-Schutz-Versicherung. Sie können dabei auch Ihre Reisekosten mitversichern.
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Preise

148,- EUR inkl. MwSt.

Veranstaltungsort

Es sind aktuell keine Veranstaltungen verfügbar.

Referentin / Referent

Ph.D. Kira Ogburn

 
hat einen Masterabschluss in forensischer Linguistik sowie eine Promotion in angewandter Linguistik. Ihre Doktorarbeit mit dem Titel „The Attitudes of School Shooters: Examining the Potential of Appraisal Analysis in the Threat Assessment Framework“ befasst sich mit Bedrohungsmanagement und Risikobeurteilung zielgerichteter Gewalt aus sprachwissenschaftlicher Perspektive.

Sie arbeitete als wissenschaftliche Mitarbeiterin in einem Projekt für den britischen Nachrichtendienst GCHQ, das sich mit der Struktur von Online-Kommunikation befasste. Ziel war u. a. die Identifikation von Kommunikationsmotiven und -strategien, Gesprächstypen und Auffälligkeiten in sozialen Netzwerken. Darüber hinaus war sie Lehrbeauftragte für Angewandte Linguistik an der University of Birmingham.

Als wissenschaftliche Hilfskraft unterstützte sie Prof. Robert Leonard, einen international renommierten forensischen Linguisten und leitenden Forscher bei Robert Leonard Associates. In dieser Funktion war sie an der sprachwissenschaftlichen Analyse realer forensischer Fälle beteiligt – darunter Urheberschaftsgutachten, Fälle mutmaßlicher Bestechung und falscher Geständnisse. Leonard ist in den USA als gerichtlicher Sachverständiger anerkannt und berät u. a. das FBI, das US-Justizministerium sowie Behörden wie die NYPD Hate Crimes Task Force.

Aktuell ist sie freiberuflich tätig und fokussiert sich auf die Prävention von zielgerichteter Gewalt und Extremismus. Sie arbeitet im deutsch- und englischsprachigen Raum an Publikationen zu ihrer Forschung sowie an kooperativen Projekten mit Forschern am Aston Institute for Forensic Linguistics.

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