Workshop: Extremismus ohne Ideologie? Nihilismus, Gamification und die Radikalisierung im digitalen Raum (3 Std. Workshop) Live-Web-Seminar
Nächster Termin: 22.09.2026 Live-Web-Seminar
Inhaltsbeschreibung
Beschreibung
Die Erscheinungsformen des Extremismus verändern sich grundlegend. Ideologische Dogmen treten in den Hintergrund – ersetzt durch einen destruktiven, häufig ironisch inszenierten Nihilismus, der sich gezielt der Sprache und Ästhetik digitaler Spielkulturen bedient.
Livegetreamte Anschläge im Stil von Ego-Shootern, die Inszenierung von Tätern als "Spieler" und die Verbreitung von Gewaltinhalten in spielähnlichen Formaten zeigen: Die Grenzen zwischen virtueller Inszenierung und realer Gewalt sind keine scharfe Linie mehr.
Dieser Workshop gibt Fachkräften einen strukturierten Überblick darüber, wie extremistische Akteure Gaming-Mechanismen, Memekultur und Gamification-Elemente nutzen, um insbesondere junge Menschen anzusprechen und zu beeinflussen. Anhand konkreter Fallbeispiele – u.a. aus der Terrorgram-Studie des LKA Baden-Württemberg – werden aktuelle Risiken und Entwicklungen analysiert und in praxisnahe Handlungsoptionen für Prävention und Intervention übersetzt.
Kein Gaming-Vorwissen erforderlich. Geeignet für Fachkräfte aus Schulsozialarbeit, Jugendhilfe, Prävention, Beratung, Sicherheitsbehörden und kommunalen Netzwerken.
Inhalte:
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Nihilistischer Extremismus – Hintergründe und aktuelle Erscheinungsformen
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Gamification im rechtsextremen Spektrum
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Gamification im jihadistischen Spektrum
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Analyse von Einzeltätern (“Lone Actors”) mit Gaming-Bezug – inkl. Erkenntnissen der Terrorgram-Studie (LKA Baden-Württemberg)
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Präventionsstrategien und Interventionsansätze für digitale Räume
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Aktuelle Trends und zukünftige Herausforderungen
Preise
148,- EUR inkl. MwSt.
Veranstaltungsort
Live-Web-Seminar, 3 Std. / von 13:30 Uhr - 16:30 Uhr
Online Online
Anmeldung
Sie können sich zu diesem Workshop per E-Mail, per Fax oder postalisch verbindlich anmelden. Danach erhalten Sie von uns per E-Mail eine Bestätigung Ihrer Anmeldung sowie eine Rechnung. Bitte berücksichtigen Sie, dass ein Anspruch auf einen Teilnehmerplatz erst nach Eingang der vollen Teilnahmegebühr des jeweils fälligen Tarifs besteht.
Die maximale Teilnehmer*innenzahl beträgt 20 Personen. Die Anmeldungen werden in der Reihenfolge ihres Eingangs berücksichtigt.
Rücktrittsbedingungen
Bei Stornierungen ab vier Wochen vor der Veranstaltung berechnen wir die Hälfte der Teilnahmegebühren. Bei Stornierungen ab einer Woche vor der Veranstaltung berechnen wir die volle Teilnahmegebühr. Ein Ersatzteilnehmer bzw. eine Ersatzteilnehmerin kann selbstverständlich immer gestellt werden.
Der Workshop findet ab einer Teilnehmer*innenzahl von 6 Personen statt. Spätestens eine Woche vor Beginn des Workshops verpflichten wir uns, Sie im Fall einer Absage per E-Mail zu informieren.
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Unser Tipp! Es kann immer etwas Unvorhergesehenes passieren. Damit Sie im Krankheitsfall oder beim Abbruch Ihres Workshops bei den Stornierungskosten finanziell abgesichert sind, empfehlen wir Ihnen den Abschluss einer zuverlässigen Seminar-Schutz-Versicherung. Sie können dabei auch Ihre Reisekosten mitversichern. |
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Zusätzliche Informationen
Wichtig bei unseren Live-Web-Veranstaltungen:
Da unsere Live-Web-Veranstaltungen sehr lebendig und interaktiv gestaltet sind, ist eine Teilnahme nur mit eingeschalteter Kamera möglich! Bitte haben Sie Verständnis, dass eine Teilnahme ohne eingeschalteter Kamera zum Ausschluss führen kann.
Referentin / Referent
Dipl.-Päd. Martin Hartmann
Martin Hartmann (Diplom-Pädagoge), Studium der Sozial- und Erziehungswissenschaften. Er ist zertifizierter Phaemoberater (Gewaltberatung für Männer/ Täterarbeit) und verfügt über eine zehnjährige Erfahrung als Fachkraft in der sozialen Arbeit und der Gewaltprävention. Neben seiner Tätigkeit als Seminarleiter weist er vielfältige Berufserfahrungen in der sekundären und indizierten Extremismusprävention sowie mit jugendlichen delinquenten Klienten auf. In Zusammenarbeit mit der Interventionsstelle Radikalisierung und Extremismusprävention der
Kantonspolizei Zürich hat er den Gesprächsleitfaden «Umgang mit potenziell gefährdeten Jugendlichen» entwickelt.
Er berät Fachkräfte und Behörden zu den Themen sekundäre und indizierte Extremismusprävention im Kontext der Sozialen Arbeit, der interkulturellen Konflikte und Clans mit OK-Strukturen. Martin Hartmanns fachliche Interessen liegen im Bereich Extremismus/Terrorismus, School Shootings und Gruppierungen im Bereich organisierter Kriminalität.
Referenzen
„Ein sehr aktueller und praxisnaher Workshop, der eindrücklich zeigt, wie Extremismus gezielt mit Spielmechaniken arbeitet. Die konkreten Beispiele machen das Thema verständlich und greifbar. Herr Hartmann überzeugt als Referent durch seine sympathische Art und hohe Fachkompetenz und machte auch an sich schwer zugänglichen Themen leicht nachvollziehbar."
(Beyza Lesch, Anti-Mobbing-Netzwerk e.V.)
„Gut gefallen hat mir der strukturierte Aufbau des Seminars und dass sich der Referent auch daran gehalten hat."
(N.N.)
„Mir hat der Referent und die verwendeten Beispiele sehr gut gefallen."
(N.N.)
