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Präventions-Scout

LinkedIn 2026 Scout

Eine Drohung am Telefon. Ein Mann, der die Kollegin am Empfang seit Wochen abpasst. Ein Mitarbeiter, der sagt, es habe alles keinen Sinn mehr. Wer nimmt so etwas in Ihrer Organisation entgegen, ordnet es ein und leitet es weiter?

 

Solche Situationen sind in vielen Institutionen bekannt. Gemeldet werden sie oft nicht. Mehr als ein Drittel der Betroffenen hat den schlimmsten erlebten Vorfall weder dem Arbeitgeber noch der Polizei gemeldet (forsa im Auftrag der DGUV, 2024). Was niemanden erreicht, kann niemand einordnen.

 

Die entscheidenden Fragen lauten dann:

Wer nimmt die Beobachtung auf?

Wer ordnet sie ein?

Wann muss weitere Expertise hinzugezogen werden?

Und wer bleibt für die betroffene Person ansprechbar?


Genau hier setzt der Präventions-Scout an.

Präventions-Scouts lernen, bedrohliches Verhalten frühzeitig zu erkennen, Beobachtungen zunächst einzuordnen, interne und externe Netzwerke aufzubauen,
betroffene oder belastete Personen anzusprechen, und die passende Expertise hinzuzuziehen.

Wichtig ist die Abgrenzung: Der Präventions-Scouts übernimmt nicht die vollständige Risikoeinschätzung eines Bedrohungsmanagements. Er erkennt frühe Hinweise, schafft Orientierung und vernetzt.

Eine interne oder externe Person des Netzwerks bewertet anschließend konkrete Bedrohungslagen und übernimmt das Fallmanagement. Beide Ansätze ergänzen sich. Das ist auch aus Sicht des Arbeitsschutzes relevant.

Die Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung weist darauf hin, dass Gewalt am Arbeitsplatz viele Formen annehmen kann: von Beleidigungen und Bedrohungen bis hin zu tätlichen Angriffen. Arbeitgebende sollen die Gefährdungen beurteilen, geeignete Maßnahmen festlegen und deren Wirksamkeit überprüfen.

Prävention beginnt deshalb nicht erst bei der akuten Krise. Sie beginnt bei der Frage:

 

Wer in unserer Organisation erkennt frühzeitig, dass sich eine Situation problematisch entwickelt – und weiß, was danach zu tun ist?

Das Zertifikat „Präventions-Scouts“ erwerben Teilnehmende nach zwei Pflichtseminaren und zwei weiteren Schulungstagen aus passenden Vertiefungsthemen. Insgesamt umfasst die Qualifizierung mindestens sechs Schulungstage.

Sie möchten klären, wie Ihre Organisation frühe Hinweise auf bedrohliches Verhalten aufnehmen und weiterleiten kann? Die Schulung ist offen buchbar oder als passgenaues Inhouse-Format.

 

Wo entstehen in Ihrer Organisation die größten Unsicherheiten:

beim Erkennen,

bei der ersten Einordnung

oder bei der Weitervermittlung?

Sprechen Sie uns an!

https://www.i-p-bm.com/seminare/zertifikate/14/praeventions-scout