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Seminare & Zertifikate

Bedrohungsmanagement

Zertifikat: Präventionsmanager:in – Gewalt am Arbeitsplatz

Mit dem Zertifikat Präventionsmanager:in belegen Sie Ihr aktuelles Fachwissen zum Thema Bedrohungsmanagement und Präventions-Know-how im Bereich psychologischer und physischer Sicherheit am Arbeitsplatz. Sie verfügen über eine hohe Praxissicherheit im Umgang mit Modellen der Riskoeinschätzung und sind in der Lage, ein individuelles Fallmanagement durchzuführen.

Beim Bedrohungsmanagement geht es um die  Zusammenarbeit verschiedener Professionen und die wissenschaftsbasierte Einschätzung bzw. Bewertung bedrohlicher Situationen und Personen. Dies stelllt eine grundlegende Komponente dieses Präventionsansatzes dar.

Die Zertifizierung erfolgt nach Abschluss von 3 Seminaren (mind. 6 Schulungstagen). Zwei Pflichtseminare sind dabei vorgegeben. Das Grundlagenseminar Bedrohungsmanagement ist Voraussetzung für die Teilnahme am Praxisseminar: Konsolidierung & Fallarbeit.  Bei den Pflichtseminaren muss das Grundlagenseminar als erstes absolviert werden.

1. Bedrohungsmanagement – Grundlagenseminar
2. Bedrohungsmanagement – Praxisseminar: Konsolidierung & Fallarbeit

Präventionsmanager:in – Gewalt am Arbeitsplatz

Inhaltsbeschreibung

Übersicht:

  • Prävention von schwerer Gewalt
  • Formen und Häufigkeit von bedrohlichem Verhalten am Arbeitsplatz
  • Umgang mit bedrohlichem Verhalten wie Stalking, Drohungen und Radikalisierungen
  • Unterschiede zwischen Krisen-, Notfall- und Bedrohungsmanagement
  • Früherkennung von Risikofaktoren
  • Vernetztes Arbeiten im Bedrohungsmanagement-Team
  • Psychologie von schweren Gewalttaten
  • Gesprächsführung mit bedrohlichen Personen
  • Instrumente der Risikobewertung
  • Fallmanagementstrategien
  • Sechs Tage Fortbildung

Neben den Pflichtseminaren "Bedrohungsmanagement – Grundlagenseminar" und "Praxisseminar: Konsolidierung & Fallarbeit" stehen weitere Themenschwerpunkte zur Auswahl: Tötungsdelikte und schwere Gewalt durch Intimpartner, Stalking, Radikalisierung und schwerer zielgerichteter Gewalt ("Amokläufe").

Methodisch werden sowohl Vorträge zur Wissensvermittlung als auch praktische Fallübungen eingesetzt. Die Inhalte werden anhand zahlreicher Fallbeispiele verdeutlicht.

Die Weiterbildungsreferenten verfügen über entsprechende Fallerfahrungen in ihren Themenfeldern. Hierdurch ist eine praxisnahe sowie wissenschaftlich fundierte Bearbeitung der Themen garantiert.

Anmeldung

Benutzen Sie bitte für Ihre Anmeldung den oben stehenden Link zum Anmeldeformular. Bitte senden Sie uns das ausgefüllte und unterschriebene Formular per Fax, per Post oder als digitalen Scan per E-Mail zu. Die Preise und Anmeldebegingungen entnehmen Sie bitte dem Anmeldeformular.

Für die Ausstellung und Zusendung des Zertifikates berechnen wir eine Bearbeitungsgebühr von 48,– EUR inkl. MwSt.

Zusätzliche Informationen

Die Seminarreihe richtet sich an alle MitarbeiterInnen, die bereits im Bedrohungsmanagement tätig sind, dort aktiv werden möchten oder einen solchen Prozess aufbauen möchten.

Wie zumeist üblich bei I:P:Bm-Veranstaltungen, können Medienvertreter oder interessierte Laien nicht teilnehmen. Die Seminare sind keine Train-the-Trainer-Seminare, sodass Referenten und Referentinnen nicht zugelassen werden. Wir bitten um Verständnis.

Zertifikatsinhaber

  • Gillich, Daniel (Rheinisch-Westfälische Technische Hochschule Aachen, D -  Aachen)
  • Goede, Ralf (Sicherheitsmanagement Nord OHG, D - Lichtenhagen-Dorf)
  • Huber, Alexandra (Förderverein Ambulante Krisenhilfe e.V., Bedrohungsmanagement Mittelfranken, D - Nürnberg)
  • Kemaloglou, Barbaros (Westnetz GmbH, D - Dortmund)
  • Menke, Dirk (Deutsche Telekom Security GmbH, D - Bonn)
  • Stötzel, Rainer (Universität Siegen, D - Siegen)
  • von Scheibenhof, Alexander (Regierung von Mittelfranken, Zentrale Ausländerbehörde Mittelfranken, Außenstelle Zirndorf, D - Zirndorf)

Zertifizierte Hochschulen nach dem "System Sichere Hochschule":

  • Duale Hochschule Lörrach

Referentin / Referent

Dipl.-Psych. Ellen Harbers

Dipl.-Psych. Ellen Harbers

 
Ellen Harbers ist investigative Psychologin, Entwicklungspsychologin und Kriminologin. Sie war fünfzehn Jahre Polizeipsychologin in den Niederlanden. Neben der operativen Tätigkeit in Fällen der Schwerstkriminalität wie Geiselnahmen, Bedrohungslagen und Entführungen, gehörte die Analyse von Drohungen zu ihren Spezialgebieten. Frau Harbers hat auch zwei Jahre in der geschlossenen Jugendhilfe gearbeitet, wo sie täglich für die Suizidbewertung und das Risikomanagement in Krisensituationen verantwortlich war. Derzeit arbeitet sie als Dozentin an der Hochschule der Polizei in den Niederlanden.