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Seminare & Zertifikate

Bedrohungsmanagement

Workshop: Intimpartnergewalt (IPV) – (3 Std. Workshop) Neu - Live-Web-Seminar

Nächster Termin: 22.04.2026 Live-Web-Seminar

Risikodynamiken verstehen – Eskalationen frühzeitig erkennen – professionell handeln

 

I:P:Bm Workshopreihe – Wissen kompakt
Vertiefen. Anwenden. Weiterdenken.

Inhaltsbeschreibung

Intimpartnergewalt zählt zu den häufigsten Gewaltformen und stellt gleichzeitig ein erhebliches Eskalationsrisiko dar – insbesondere in Trennungsphasen. Für Fachkräfte im Bedrohungsmanagement, in Unternehmen, Behörden oder psychosozialen Einrichtungen ist es entscheidend, Warnsignale frühzeitig zu erkennen und Gefährdungslagen realistisch einzuschätzen.

Der Workshop vermittelt ein fundiertes, forensisch-psychologisches Verständnis von Dynamiken der Intimpartnergewalt. Behandelt werden unterschiedliche Gewaltformen (physisch, psychisch, sexualisiert, ökonomisch, digital), typische Eskalationsverläufe sowie Tätertypologien. Besonderes Augenmerk liegt auf Hochrisikokonstellationen wie Besitz- und Kontrollmotivationen, Stalking-Verhalten, Drohungen, suizidaler Einengung („erweiterter Suizid“) sowie vorangegangener Strangulation oder Waffenverfügbarkeit.

Darüber hinaus werden evidenzbasierte Risikoeinschätzungsansätze (z. B. strukturierte professionelle Beurteilung) vorgestellt und in ihrer praktischen Anwendung eingeordnet. Anhand anonymisierter Fallbeispiele analysieren die Teilnehmenden konkrete Gefährdungssituationen und reflektieren mögliche Interventions- und Schutzmaßnahmen.

Der Workshop verbindet wissenschaftliche Erkenntnisse aus der forensischen Psychologie mit praxisnaher Fallarbeit und interdisziplinärer Perspektive.

 

Zielgruppe:

Fachkräfte aus Sicherheitsbehörden, Bedrohungsmanagement, HR, Sozialdiensten, Justiz, Psychologie sowie Führungskräfte mit Verantwortung für Gefährdungsentscheidungen.

Preise

148,- EUR inkl. MwSt.

Veranstaltungsort

Live-Web-Seminar, 3 Std. / von 14:00 Uhr - 17:00 Uhr
Online Online

Anmeldung

Sie können sich zu diesem Workshop per E-Mail, per Fax oder postalisch verbindlich anmelden. Danach erhalten Sie von uns per E-Mail eine Bestätigung Ihrer Anmeldung sowie eine Rechnung. Bitte berücksichtigen Sie, dass ein Anspruch auf einen Teilnehmerplatz erst nach Eingang der vollen Teilnahmegebühr des jeweils fälligen Tarifs besteht.

Die maximale Teilnehmer*innenzahl beträgt 20 Personen. Die Anmeldungen werden in der Reihenfolge ihres Eingangs berücksichtigt.

Rücktrittsbedingungen
Bei Stornierungen ab vier Wochen vor der Veranstaltung berechnen wir die Hälfte der Teilnahmegebühren. Bei Stornierungen ab einer Woche vor der Veranstaltung berechnen wir die volle Teilnahmegebühr. Ein Ersatzteilnehmer bzw. eine Ersatzteilnehmerin kann selbstverständlich immer gestellt werden.
Der Workshop findet ab einer Teilnehmer*innenzahl von 6 Personen statt. Spätestens eine Woche vor Beginn des Workshops verpflichten wir uns, Sie im Fall einer Absage per E-Mail zu informieren.

Unser Tipp!

Es kann immer etwas Unvorhergesehenes passieren. Damit Sie im Krankheitsfall oder beim Abbruch Ihres Workshops bei den Stornierungskosten finanziell abgesichert sind, empfehlen wir Ihnen den Abschluss einer zuverlässigen Seminar-Schutz-Versicherung. Sie können dabei auch Ihre Reisekosten mitversichern.
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Zusätzliche Informationen

Wichtig bei unseren Live-Web-Veranstaltungen:
Da unsere Live-Web-Veranstaltungen sehr lebendig und interaktiv gestaltet sind, ist eine Teilnahme nur mit eingeschalteter Kamera möglich! Bitte haben Sie Verständnis, dass eine Teilnahme ohne eingeschalteter Kamera zum Ausschluss führen kann.

Referentin / Referent

M.Sc. Psych. Sophia Luisa Orth

M.Sc. Psych. Sophia Luisa Orth

Sophia Luisa Orth ist Psychologin (M.Sc.) und approbationsnahe Psychotherapeutin in Weiterbildung mit dem Schwerpunkt Systemische Therapie. Sie verfügt über fundierte Erfahrung in der forensischen Psychiatrie sowie in der psychotherapeutischen Arbeit mit Menschen mit psychischen Erkrankungen. Derzeit arbeitet sie als fallführende Psychologin am Psychiatrischen Universitätsklinikum Zürich. Zuvor war sie in leitender Funktion in einer Einrichtung der Eingliederungshilfe tätig.
Seit Januar 2025 ist sie zudem als Doktorandin am Psychologischen Institut der Universität Zürich tätig, wo sie sich wissenschaftlich mit Rückfälligkeit und psychischer Erkrankung befasst. Ihre Arbeitsweise ist geprägt von einer deeskalierenden Grundhaltung, Ressourcenorientierung und einem tiefen Verständnis für komplexe psychosoziale Dynamiken.