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Der Nexus zwischen psychischen Erkrankungen und Radikalisierung

Um es gleich deutlich vorweg zu sagen: Menschen, die psychisch erkrankt sind, sind nicht automatisch gefährlich. Vielmehr ist es so, dass Krisen und Instabilitäten Menschen anfälliger machen können eine schwere Gewalttat zu begehen. In den allermeisten Fällen treten jedoch im Vorfeld Warnsignale auf, die auf eine mögliche Gefahr hinweisen.

Leider ist gerade in Deutschland der Einsatz von wissenschaftlich fundierten Risiko-Einschätzungsinstrumenten wie der Warnverhalten-Typologie wenig verbreitet. Hier gibt es noch deutliches Entwicklungspotenzial. Ein professionelles, vernetztes und wissenschaftlich verankertes Bedrohungsmanagement ist das Mittel der Wahl für die Prävention von schwerer zielgerichteter Gewalt.

Finden Sie hier weitere Interviews mit I:P:Bm Experten zu den Anschlägen:

Nils Böckler im Interview mit der Zeitschrift “Cicero”
https://www.cicero.de/innenpolitik/anschlag-hanau-rechtsextremismus-rassismus-einzeltaeter-polarisierung-gesellschaft/plus

Dr. Jens Hoffmann in einer “ZDF spezial” Sondersendung:
https://www.zdf.de/nachrichten/zdfspezial/zdf-spezial---toedliche-schuesse-in-hanau--verdacht-auf-rechten-terror-102.html

Ein weiteres Gespräch mit Dr. Jens Hoffmann auf SAT-1
https://www.1730live.de/anschlag-in-hanau-im-interview-kriminalpsychologe-jens-hoffmann/