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BEDROHUNGSMANAGEMENT für kliniken und krankenhäuser   NEU                                     

 

 

Nächster Termin:  21. - 22.11.2018 in Frankfurt am Main

 

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Dieses Seminar kann auch als Inhouse-Veranstaltung bei Ihnen vor Ort gebucht werden. Kontaktieren Sie uns gerne für ein unverbindliches Angebot ...zum Kontaktformular

 

Inhalte

 

Inhaltsbeschreibung

Beschimpfungen, Frustration und randalierende Menschen bis hin zu körperlichen Angriffen gehören fast schon zur Tagesordnung in Krankenhäusern und bei Medizinern. Besonders Notaufnahmen sind betroffen, aber auch alle anderen Bereiche. Neben diesen oft situativen und nicht selten auch alkoholbedingten Ausfälligkeiten kommt es auch zu zielgerichteten, geplanten Taten. Zum Beispiel aus Rachegründen nach der Diagnose tödlicher Krankheiten.

 

2012 erschoss ein Rentner zwei Ärzte und nahm sich dann selbst das Leben. Die Mediziner hatten den 78 Jahre alten Mann wegen einer Krebserkrankung behandelt. In seinem Haus hatte der Täter Waffen gehortet und das Gebäude mit einer Stromfalle gesichert. Der Waffennarr litt an einem Verfolgungswahn und war auffällig geworden, weil er glaubte, er werde mit Strahlen attackiert. Er war mehrfach derart mit Nachbarn und Untermietern in Konflikt geraten, dass die Polizei gerufen wurde. Die Tat war offenbar geplant gewesen, da der Rentner einen Abschiedsbrief hinterließ, in dem er schrieb, dass er kein Grab haben wolle, sondern lieber verbrannt werden solle.

 

Das Gesundheitswesen ist rein statistisch betrachtet eine der gefährlichsten Arbeitsumgebungen überhaupt. Das Risiko, Gewalt zu erfahren ist für Mitarbeiter des Gesundheitssektors 16 Mal höher, als das Risiko für Personen anderer Dienstleistungsbereiche. Gewalt zeigt sich hier in vielen unterschiedlichen Facetten. Die Gruppe der Patienten und Angehörigen können eine Gefahr darstellen, wenn sie sich in einer krisenhaften Ausnahmesituation befinden und einen Verantwortlichen für ihr Leid suchen. Aber auch das Personal kann sich in eine gefährliche Gewaltentwicklung hineinbegeben, wie das Beispiel des Pflegers Nils H. zeigt, der zahlreiche Patienten tötete. Ärzte und Therapeuten tragen zudem ein hohes Risiko, Opfer von Stalking zu werden. Dies alles sind Belege für die eindeutige Einklassifizierung des Satzes „Gewalt findet nur bei anderen statt“ in den Bereich der Mythen.

 

Phänomenen wie

– Drohungen

– verbalen Aggressionen

– Stalking

– querulatorischem Verhalten

– physische Gewalt

– Mitbringen von Waffen

– Suizidäußerungen

 

können im Klinikumfeld begegnet werden mit dem Ansatz des Bedrohungsmanagements. Das Bedrohungsmanagement ist auf struktureller Ebene ein Instrument zum frühzeitigen Erkennen solcher Tendenzen und zur geeigneten Intervention. Aggressives Verhalten folgt bestimmten Mustern, die identifiziert werden können. Das Bedrohungsmanagement folgt der Triade: Erkennen – Einschätzen – Entschärfen. Es ist sinnvoll, dem Personal in Kliniken neben diesem strukturellen Element ein adäquates Tool auf der persönlichen Handlungsebene zur Verfügung zu stellen. Ein solches Tool sind beispielsweise konkrete Deeskalationsstrategien für den Umgang in der face-to-face-Situation mit einem aggressiven eskalierten Gegenüber, besonders sinnvoll in Risikobereichen wie z. B. der Notaufnahme.

Referenzen

 

Referenzen

 

Anmeldung/Preise

 

Teilnahmegebühren

inkl. MwSt., Mittagessen, Seminarunterlagen und Kaffeepause

Seminargebühr: 495,00 EUR

(Seminarkennziffer S520350)

 

Termin:  21. - 22.11.2018 in Frankfurt am Main

 

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Anmeldung

Bitte beachten Sie unsere geänderten Anmeldebedingungen! Sie können sich per E-Mail, Fax oder postalisch bei uns verbindlich anmelden. Danach erhalten Sie von uns per E-Mail eine Bestätigung Ihrer Anmeldung sowie eine Rechnung.

Bitte berücksichtigen Sie, dass ein Anspruch auf einen Teilnehmerplatz erst nach Eingang der vollen Teilnahmegebühr besteht. Das Seminar findet ab einer Teilnehmerzahl von 15 Personen statt.

 

Aufgrund des hohen Verwaltungsaufwandes ist es uns leider nicht möglich Bildungsschecks oder Prämiengutscheine anzunehmen. Zusätzlich auch, weil der vollständige Betrag der Teilnahmegebühren frühestens ein halbes Jahr nach der Fortbildung bei uns eingeht. Unsere Seminargebühren versuchen wir stets für unsere Teilnehmer so kostengünstig wie möglich anzubieten. Wir bitten daher um Verständnis.

 

Rücktrittsbedingungen

Bei Stornierungen ab drei Wochen vor der Veranstaltung berechnen wir die Hälfte der Teilnahmegebühren für den Verwaltungsaufwand. Bei Stornierungen ab einer Woche vor der Veranstaltung berechnen wir die volle Teilnahmegebühr. Ein Ersatzteilnehmer kann selbstverständlich immer gestellt werden.

 

Das Seminar findet ab einer Teilnehmerzahl von 15 Personen statt. Spätestens vier Wochen vor Seminarbeginn verpflichten wir uns, Sie im Fall einer Absage per E-Mail zu informieren. Im Krankheitsfall eines Referenten sind wir bemüht einen fachlich adäquaten Ersatzreferenten zu stellen.

 

Fortbildungspunkte

Gerne beantragen wir für Mediziner und Psychotherapeuten bei der Psychotherapeutenkammer Fortbildungspunkte. In der Regel sind unsere Seminare nach Zertifizierung mit 16 Punkten akkreditiert. Wir bitten Sie, Fortbildungspunkte 8 Wochen vor Veranstaltungstermin bei uns zu beantragen. Da nicht alle Veranstaltungen automatisch akkreditiert werden, kann bei einer zu kurzfristigen Anfrage oder nach einer Veranstaltung keine Akkreditierung mehr erfolgen.

Ort/Zeiten

 

Veranstaltungsort

Bildungsstätte des Landessportbundes Hessen
Otto-Fleck-Schneise 4, 60529 Frankfurt am Main

Link zum Veranstaltungsort

 

Seminarzeiten

1. Tag / Beginn: 10:00 Uhr / Ende 17:00 Uhr

2. Tag / Beginn: 09:00 Uhr / Ende 16:00 Uhr

 

Übernachtung

Direkt am Veranstaltungsort (Bildungsstätte des Landessportbundes Hessen) besteht die Möglichkeit, Hotelzimmer zu buchen. Einzelzimmer kosten 63,50 EUR incl. MwSt. und Frühstück. Wenn Sie eine Übernachtung wünschen, können Sie diese per Fax unter 069-6789-273 oder per E-Mail unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! buchen. Bitte nennen Sie dabei unbedingt den Namen der Veranstaltung. Da die Zahl der Zimmer beschränkt ist, empfehlen wir, so rasch wie möglich eine Buchung vorzunehmen.

 

Anreise
Bitte beachten Sie, dass im Unterschied zu Wochentagen bei einer Anreise am Sonntag an dem Veranstaltungsort die Gastronomie geschlossen hat und deshalb keine Möglichkeit zu einer Essensverpflegung besteht.

 

Anreise per Pkw
Anreise mit dem Pkw aus Richtung Köln-Würzburg (A3):
Abfahrt Frankfurt-Süd in Richtung Stadion, den Schildern Sportverbände folgend in die Otto-Fleck-Schneise einbiegen.

Anreise mit dem Pkw vom Flughafen:
Auf der B 43 Richtung Frankfurt Innenstadt der Beschilderung Sportverbände in die Otto-Fleck-Schneise folgen.

Anreise mit dem Pkw aus Richtung Frankfurt Innenstadt:
In Richtung Stadion über Kennedy-Allee, Mörfelder Landstraße am Stadion vorbei der Beschilderung Sportverbände folgend in die Otto-Fleck-Schneise einbiegen.


Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln

Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln aus Richtung Frankfurt Innenstadt:
Ab Hauptbahnhof, Hauptwache, Konstablerwache mit der S-Bahn S 8, S 9 (Richtung Frankfurt Flughafen) 2 Stationen bis zum S-Bahnhof Stadion. Wenn Sie dort Richtung Ausgang laufen, biegen Sie an der Hauptstraße links ab in Richtung Stadion, welches auch beschildert ist und Sie gelangen nach 5-10 Minuten Fußweg zur Otto-Fleck-Schneise (auf der rechten Seite). Folgen Sie dann der Beschilderung zur Bildungsstätte.

Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln vom Flughafen:
S-Bahn S 8, S 9 (Richtung Frankfurt Hauptbahnhof) bis S-Bahnhof Stadion. Wenn Sie dort Richtung Ausgang laufen, biegen Sie an der Hauptstraße links ab in Richtung Stadion, welches auch beschildert ist und Sie gelangen nach 5-10 Minuten Fußweg zur Otto-Fleck-Schneise (auf der rechten Seite). Folgen Sie dann der Beschilderung zur Bildungsstätte.

Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln bei Dunkelheit:
Nach Einbruch der Dunkelheit ist der Weg von der S-Bahn-Station zur Tagungsstätte mangelhaft beleuchtet. Manche Teilnehmer, die bei unseren bisherigen Veranstaltungen spät am Abend angereist sind, haben deshalb in der Vergangenheit ein Taxi bevorzugt.

Referent

 

Referenten

 

Jens web sw Dr. Jens Hoffmann ...zur Vita

 

Katrin Streich-Foto Dipl.-Psych. Katrin Streich ...zur Vita

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