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Psychologe (M.Sc.) Mirko Allwinn

Unit Manager

Gewalt an Schulen

 

Mirko Allwinn ist Unit-Manager für den Bereich "Gewalt an Schulen". Seine Arbeitsschwerpunkte sind die verschiedenen Formen zielgerichteter Gewalt (z. B. School Shootings, Amokläufe durch Erwachsene), Gewaltdrohungen, bedrohliches Verhalten im Cyberspace und die Psychologie des Betrugs. Er begleitete das vom BMBF geförderte Forschungsprojekt KomPass, eine Lernplattform zur Prävention von schweren Gewalttaten an Schulen (2012-2015). Im Forschungsverbund TARGET (Tat- und Fallanalysen hoch expressiver, zielgerichteter Gewalt) forschte er zu School Shootings und Amokläufen durch Erwachsene.

 

Aktuell ist er an den staatlich geförderten Forschungsverbünden EWV (Erkennung von Wirtschaftskriminalität und Versicherungsbetrug) und X-SONAR (Extremistische Bestrebungen in Social Media Netzwerken: Identifikation, Analyse und Management von Radikalisierungsprozessen) beteiligt.
 
Darüber hinaus ist er in die Entwicklung der DyRiAS-Systeme (Schule, Intimpartner, Workplace Violence, Radikalisierung) und anderer Instrumente zur Risikoeinschätzung involviert.
 
Mirko Allwinn hält Vorträge, Workshops und Seminare und ist in der Fallarbeit im Bedrohungsmanagement tätig. Er ist zudem Mitarbeiter bei TPS (Team Psychologie & Sicherheit).

 

 

Fachartikel

  • Böckler, N., Groß, E., Allwinn, M., Dörr, G., Igel, C., Jarolimek, S., Plug, A., Steinebach, M., Hoffmann, J., Weber, C., Eppert, K., Roth, V., & Zick, A. (2017). Analyse extremistischer Bestrebungen in sozialen Netzwerken. Forum Kriminalprävention (4), 36-40.
  • Böckler, N., Allwinn, M., Hoffmann, J., & Zick, A. (2017). Früherkennung von islamistisch motivierter Radikalisierung. Vorstellung und empirische Validierung eines verhaltensbasierten Instrumentes zum Fallscreening. Kriminalistik, 9, 497-503.
  • Marschall, K., Herfurth, C., Winter, C., & Allwinn, M. (2017). Chancen und Risiken des Einsatzes digitaler Bildforensik. Aufdeckung und Beweisbarkeit von Versicherungsbetrug aus rechtlicher, technischer und psychologischer Sicht. MultiMedia und Recht, 3, 152-157.

  • Göbel, K., Sommer F., Taefi, A., Stetten, L., Ahlig, N., Allwinn, M. et al. (2016). Entwicklung und Reliabilitätsprüfung eines interdisziplinären Codebooks zur wissenschaftlichen Analyse von Strafakten zu Mord- und Totschlagsdelikten. RPsych Rechtspsychologie, 4, 429 – 447. doi: 10.5771/2365-1083-2016-4-429

  • Hoffmann, J., & Allwinn, M. (2016). Amokläufe von Erwachsenen – Bedrohungsmanagement als ein vielversprechender Ansatz der Prävention. forum kriminalprävention, 2, 39-40.

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  • Hoffmann, J., & Allwinn, M. (2016). Amokläufe an Schulen durch Außenstehende – Psychiatrische Auffälligkeiten und Risikomarker. Zeitschrift für Kinder- und Jugendpsychiatrie und Psychotherapie, 44 (3), 189-197.
  • Hoffmann, J., Roshdi, K., & Allwinn, M. (2013). DyRiAS-Schule: Entwicklung und Validierung eines online gestützten Analyse-Intruments zur Risikoeinschätzung von schwerer zielgerichteter Gewalt an Schulen. Polizei & Wissenschaft, 2, 49-59.
    pfeil_pdf_kleinhier zum Download der Artikels

 

Buchbeiträge

  • Böckler, N., & Allwinn, M. (2017). Hate - Open Source: Das Internet als Kontext für kollektive und individuelle Radikalisierungsprozesse. In N. Böckler & J. H (Eds.), Radikalisierung und extremistische Gewalt: Perspektiven aus dem Fall- und Bedrohungsmanagement (pp. 233-257). Frankfurt am Main: Verlag für Polizeiwissenschaft.
  • Roshdi, K., Hoffmann, J., & Allwinn, M. (2015). Umgang mit bedrohlichen Personen in der Notfallmedizin. In: Salomon, F. (Hrsg.) Praxisbuch Ethik in der Notfallmedizin. Orientierungshilfen für kritische Entscheidungen. Berlin: Medizinisch Wissenschaftliche Verlagsgesellschaft, 289-301.

 

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