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Familiäre Gewalt und Ehrenmorde bei Migrantinnen

Derzeit liegen für dieses Seminar keine aktuellen Termine vor. Eine Buchung dieser Veranstaltung als Inhouse-Seminar kann jedoch jederzeit erfolgen. Kontaktieren Sie uns gerne für ein unverbindliches Angebot ...zum Kontaktformular

 

Inhalte

 

Inhaltsbeschreibung

Themenbereiche des Seminars:

  • Beleuchtung der Konzepte Familienehre und Schande
  • Zwangsheirat/ Ehrenmorde
  • Situation der Betroffenen
  • Signale der Gewalt
  • Schutzmaßnahmen für Betroffene
  • Lösungswege
  • Falldiskussionen

 

Migrantinnen können von der weit verbreiteten Gewalt gegen Frauen in spezifischer Weise betroffen sein. In diesem Seminar soll der spezielle, aus Konzepten von Familienehre und Schande beruhende Schutzbedarf beleuchtet werden. Hintergrund sind dabei die Erfahrungen der Kriseneinrichtung Papatya in Berlin, die sich seit zwanzig Jahren auf den Schutz von Mädchen und jungen Frauen aus Familien mit Migrationshintergrund spezialisiert hat. Zu den sichtbarsten Phänomenen in diesem Bereich zählen Zwangsverheiratung und Ehrenmorde. Die Opfer werden im Namen der Ehre aber auch bedroht, eingesperrt, misshandelt oder entführt. Die Gewalt wird mit der Tradition oder Kultur gerechtfertigt und häufig von allen Familienmitgliedern unterstützt.

Überwiegend sind die Opfer Frauen, es können aber auch Männer betroffen sein – z.B. als Liebhaber der Frauen oder aufgrund von Homosexualität. Für MitarbeiterInnen aus Institutionen ist es wichtig, die Signale dieser Gewalt möglichst frühzeitig zu erkennen, um die Betroffenen angemessen unterstützen zu können.

Das Seminar gibt einen Überblick über die Wurzeln der Kultur der Ehre und deren Formen und Veränderungen in der Migration.

Anhand von Falldarstellungen wird die Situation von Betroffenen verdeutlicht. Die Spezifika dieser Form von Gewalt werden dargestellt, notwendige Schutzmaßnahmen und Lösungswege aufgezeigt. Dabei werden auch ausgehend von den Erfahrungen bei Papatya die Möglichkeiten und Gefahren einer Kontaktaufnahme zwischen der Betroffenen und ihrer Familie dargestellt.

 

Fortbildungspunkte

Gerne beantragen wir für Mediziner und Psychotherapeuten bei der Psychotherapeutenkammer Fortbildungspunkte. In der Regel sind unsere Seminare nach Zertifizierung mit 16 Punkten akkreditiert. Wir bitten Sie, Fortbildungspunkte 8 Wochen vor Veranstaltungstermin bei uns zu beantragen. Da nicht alle Veranstaltungen automatisch akkreditiert werden, kann bei einer zu kurzfristigen Anfrage oder nach einer Veranstaltung keine Akkreditierung mehr erfolgen.

Referent

 

Referentin

Dieses Seminar kann von folgender Referentin durchgeführt werden:

 

Dipl.-Psych. Corinna Ter-Nedden ...zur Vita

 

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