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Bedrohungsmanagement

Prävention vor Repression – vorausschauend denken und handeln

                           am 04.09.2015 in Zürich-Regensdorf

 

WORKSHOP 1: "Schwere Gewalt gegen Kinder"

                           Referentin: Dipl.-Psych. Justine Glaz-Ocik

                           am 03.09.2015 in Zürich-Regensdorf

 

WORKSHOP 2: "Psychologie von betrügerischen Personen"

                            Referent: Dr. Jens Hoffmann

                            am 03.09.2015 in Zürich-Regensdorf

 

Hier zum Programm und weiteren Informationen

 

Hier zum Anmeldeformular für die Konferenz und/oder die Workshops

 

Konferenz

 

3. Schweizer Bedrohungsmanagement Konferenz

Prävention vor Repression – vorausschauend denken und handeln

 

Bedrohungsmanagement ist mittlerweile ein in der Schweiz fest verankerter Ansatz der Gewaltprävention. Immer mehr Kantone, Ämter, Hochschulen und Behörden gleisen entsprechende Programme auf.

 

Die 3. Schweizer Bedrohungsmanagement Konferenz findet nun erstmals im Kanton Zürich statt und umfasst mehrere Themenschwerpunkte. Im ersten Teil steht die Zusammenarbeit zwischen Polizei und Staatsanwaltschaft im Fokus. Es folgt ein Schwerpunkt, in dem es um die Bewertung von Drohungen, Risikoeinschätzung und Fallmanagement geht, was auch anhand konkreter Fälle beleuchtet wird. Schliesslich wird über Prävention und den Aufbau von Bedrohungsmanagement Programmen in verschiedenen Institutionen berichtet. 

 

Wir freuen uns, dass wir wieder hochrangige Referentinnen und Referenten gewinnen konnten, die sowohl in der Fallpraxis als auch in der fachlichen Hintergrundexpertise verankert sind. Auch hochaktuelle Themen werden hier beleuchtet wie die Analyse eines Amoklaufes am Arbeitsplatz oder das Risk Assessment zur Prävention schwerer Gewalt gegen Kinder. Und natürlich ist die Bedrohungsmanagement Konferenz immer ein guter Ort um neue Kontakte zu knüpfen und um sich angeregt mit Kolleginnen und Kollegen aus verschiedenen Feldern auszutauschen. Die Konferenz wird diesmal in Kooperation der Kantonspolizei Zürich, der Forensisch Psychiatrischen Universitätsklinik Zürich und dem Institut Psychologie & Bedrohungsmanagement durchgeführt.

 

Das ausführliche Programm und das Anmeldeformular finden Sie hier:

(max. TeilnehmerInnenzahl: 200 – die Anmeldungen werden in der Reihenfolge ihres Eingangs berücksichtigt)

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Workshop 1

 

"Schwere Gewalt gegen Kinder", Referentin: Dipl.-Psych. Justine Glaz-Ocik

 

Gewalt gegen Kinder im häuslichen Umfeld ist ein heterogenes Phänomen. Das Kontinuum der Gewalt reicht von Vernachlässigung, psychischer Gewalt bis hin zur schweren körperlichen Gewalt. Am Endpunkt eines kritischen Entwicklungsweges steht die Tötung des eigenen Kindes.

 

Oft sind unter dem Begriff „Tötungsdelikte an Kindern“ verschiedene Tatformen  zusammengefasst. Diese unterscheiden sich hinsichtlich der Täter, der handlungsführenden Motive sowie der Handlung selbst, die zum Tod des Kindes führt. Grundsätzlich sind die verschiedenen Erscheinungsbilder dieses Delikts deutlich voneinander differenzierbar. In jeder dieser Gruppen existieren spezifische Dynamiken, die hin zu der Tötung des Kindes führen. Somit können charakteristische Warnsignale identifiziert werden und nehmen eine bedeutende Rolle für die Prävention ein.

 

Der Workshop fokussiert auf der frühzeitigen Erkennung von kritischen Entwicklungen im häuslichen Umfeld eines Kindes und dem entsprechenden Fallmanagement. Die unterschiedlichen Gewaltformen sowie die Auswirkungen von Gewalt auf die Kinder werden genau betrachtet. Auch das Thema Intimpartnergewalt wird nicht vernachlässigt, wobei hier die Einschätzung der Gefährdung des Kindes im Vordergrund steht.

 

Das Ziel des Workshops ist es, den Teilnehmenden ein fundiertes Hintergrundwissen über das Thema Tötungsdelikte an Kindern zu vermitteln. Unterschiedliche Dynamiken, die zur Tötung eines Kindes hinführen, werden vorgestellt und diskutiert. Anhand realer Fallbeispiele lernen die Teilnehmer spezifische Risikosignale zu erkennen und handlungsleitende Strategien für die Prävention werden gemeinsam erarbeitet.

 

Inhalte:

  • Erklärungsmodelle für schwere Gewalt gegen Kinder
  • Tatmotive und Erscheinungsformen von Tötungsdelikten
  • Tatdynamiken
  • Psychologie der Eltern, die ihre Kinder töten
  • Kinder als weitere Opfer bei Tötungsdelikten gegen die Intimpartnerin
  • Warnsignale bei Infantizid und Filizid
  • Falldiskussionen

 

 

(max. TeilnehmerInnenzahl: 50 – die Anmeldungen werden in der Reihenfolge ihres Eingangs berücksichtigt)

 

 

 justine neu Dipl.-Psych. Justine Glaz-Ocik ...zur Vita

 

Workshop 2

 

"Psychologie von betrügerischen Personen", Referent: Dr. Jens Hoffmann

 

  • Sensibel werden – Warnsignale sehen
  • Manipulationsstrategien aufdecken
  • Tätertypus erkennen
  • Gespräche zielgerichtet führen

 

 

Inhaltsbeschreibung
Betrug ist ein wissenschaftlich lange Zeit wenig beleuchtetes Thema.  Jedoch gab es in den letzten Jahren neue Erkenntnisse zu Persönlichkeitsprofilen und Manipulationsstrategien von Betrügern. Leider wird dieses psychologische Wissen viel zu wenig in die Praxis transferiert.  Lange wurde beim Thema Betrug ausschließlich auf den Aspekt der wirtschaftlichen Vorteilsnahme geachtet. Doch dahinter stehen auch tiefe psychologische Bedürfnisse, die den Betrüger primär motivieren. Diese Bedürfnisse zu kennen öffnet die Tür, um betrügerische Persönlichkeiten besser zu analysieren, mit dem Ziel ihre schädigenden Handlungen zu erkennen und zu stoppen. Dabei ist die Unterscheidung zwischen dem narzisstischen, dramatischen und dem psychopathischen Betrüger von wesentlicher Bedeutung. Je nach Typus treten im Umfeld unterschiedliche Warnsignale auf. Deshalb sollte auch die Gesprächsführung optimalerweise auf die dahinter stehenden Motive ausgerichtet sein.

 

Betrüger sind oft ausgezeichnete soziale Manipulatoren: Zu wissen, wie die Täter in Unternehmen vorgehen, wie sie gezielt Kollegen und Vorgesetzte umgarnen oder unter Druck setzen, ist unabdingbar, wenn man ihnen auf die Schliche kommen möchte.

 

Betrüger sind oft gute Menschenkenner: Die Teilnehmer lernen ihre psychologischen Tricks kennen und können dadurch betrügerisches Verhalten aufdecken.

 

Betrüger sind versierte Lügner: Deshalb wird in dem Seminar vermittelt, auf welche Weise die Täter versuchen falsche Wahrheiten zu verschleiern und was echte Indikatoren für Lügen sind.

 

In diesem Seminar werden auch gemeinsam Fälle im Detail analysiert, um das erworbene Wissen in die Praxis zu transferieren.

 

  • Faktoren der Integrität
  • Das psychologische Kontinuum von Korruption bis zu Betrug
  • Manipulationsstrategien von Betrügern
  • Der narzisstische und der psychopathische Tätertypus
  • Vorgehen von betrügerischen Personen in Organisationen
  • Fallstudien und Übungen

 

 

(max. TeilnehmerInnenzahl: 50 – die Anmeldungen werden in der Reihenfolge ihres Eingangs berücksichtigt)

 

 

Jens web sw Dr. Jens Hoffmann ...zur Vita

 

Anmeldung/Preise

 

Teilnahmegebühren

inkl. Seminarunterlagen, Zwischenverpflegung und Mittagessen ("Creative" Lunch).

Unlimitiert Mineralwasser im Tagungsraum und unlimitiert alle alkoholfreien Getränke zu den Pausen und zum Lunch.

 

Konferenz

Termin: 04.09.2015

Teilnahmegebühr: 275,00 € zzgl. MwSt.

Kennziffer (K990224)

 

Workshops

Termin: 03.09.2015

Teilnahmegebühr: 355,00 € zzgl. MwSt.

 

Kennziffer Workshop 1 (W990222)

Kennziffer Workshop 2 (W990223)

 

 

Hier zum Anmeldeformular für die Konferenz und/oder die Workshops

 

 

Anmeldung

Sie können sich per E-Mail, Fax oder postalisch bei uns verbindlich anmelden. Die Anmeldungen werden in der Reihenfolge ihres Eingangs berücksichtigt. Danach erhalten Sie von uns per E-Mail eine Bestätigung Ihrer Anmeldung sowie eine Rechnung. Bitte berücksichtigen Sie, dass ein Anspruch auf einen Teilnehmerplatz erst nach Eingang der vollen Teilnahmegebühr besteht.

 

Rücktrittsbedingungen

 

Konferenz: Die Rückerstattung des einbezahlten Betrages ist bis zu 4 Wochen vor der Veranstaltung möglich. Danach ist eine Rückerstattung nicht möglich, es kann jedoch eine Ersatzperson benannt werden.

 

Workshops: Bei Stornierungen ab drei Wochen vor dem Workshop berechnen wir die Hälfte der Teilnahmegebühren für den Verwaltungsaufwand. Bei Stornierungen ab einer Woche vor der Veranstaltung berechnen wir die volle Teilnahmegebühr. Eine Ersatzperson kann selbstverständlich immer gestellt werden.

 

Ort/Zeiten

 

Veranstaltungsort

Mövenpick Hotel Zürich-Regensdorf
Im Zentrum 2, CH-8105 Regensdorf
Tel.   +41 (0) 44 871 51 11

Fax   +41 (0) 44 871 50 19

Link zum Veranstaltungsort 

                                       

Uhrzeiten

Workshops jeweils Beginn: 09:00 Uhr / Ende: 17:00 Uhr

Konferenz Beginn: 09:00 Uhr / Ende: ca. 17:00 Uhr

 

Tagungsleitung / Moderation

Hans Rudolf von Rohr
ehemaliger Kommandant-Stellvertreter Polizei Kanton Solothurn / Mitarbeiter I:P:Bm

Dr. Jens Hoffmann, Diplom-Psychologe,
Leiter Institut Psychologie und Bedrohungsmanagement
Darmstadt

 

Übernachtung

Falls Sie eine Übernachtung wünschen, buchen Sie diese bitte direkt beim Hotel.
Tel. +41 (0) 44 871 51 11

 

Stichwort „Fachtagung Bedrohungsmanagement" – gilt nur für Mövenpick Hotel Zürich-Regensdorf.

 

Ein Zimmerkontingent (Kategorie: Classic Einzelzimmer für CHF 212,00 oder Kategorie: Superior Einzelzimmer für CHF 242,00 / Frühstücksbuffet pro Person: CHF 26,00 und City Tax: CHF 2,50) steht bis zum 6. August 2015 zum Abruf zur Verfügung.

Weitere Hotels finden Sie unter folgendem Link.

 

Anreise mit dem PKW

Fahren Sie in Richtung Basel/Bern auf der A1 und nehmen Sie die Ausfahrt Regensdorf/Zürich-Affoltern. Folgen Sie dann der Beschilderung Richtung Regensdorf Zentrum.

 

Von Zug und Luzern die A4 (Westumfahrung) Ausfahrt Affoltern. Von Chur die A3 (Westumfahrung) Ausfahrt Affoltern.

 

GPS Benutzer:

Bitte geben Sie Watterstrasse 41 in Ihr System ein. So können Sie uns schnell per Auto erreichen.


Anreise mit der Bahn

Von Zürich kommend per Zug:

Nehmen Sie die S6 in Richtung Baden und verlassen Sie den Zug bei Regensdorf-Watt. Der Zug verlässt den Hauptbahnhof Zürich jeweils 1 Minute nach der vollen oder halben Stunde an Gleis 41 und 42. Einmal angekommen in Regensdorf-Watt folgen Sie bitte der Beschilderung „Mövenpick Hotel Zürich-Regensdorf" vom Bahnhof zum Hotel.

 

Von Baden kommend per Zug:

Nehmen Sie die S6 in Richtung Uetikon und verlassen Sie den Zug bei Regensdorf-Watt. Der Zug verlässt den Bahnhof Baden jeweils 9 Minuten vor jeder vollen oder halben Stunde an Gleis 5. Einmal angekommen in Regensdorf-Watt folgen Sie bitte der Beschilderung „Mövenpick Hotel Zürich-Regensdorf" vom Bahnhof zum Hotel.

 

Kostenloser Airport-Shuttle:

Wenn jedes Detail perfekt sein muss, vom ersten bis zum letzen Moment sollten Sie bei Ihrer Anreise vom Flughafen unseren kostenlosen Flughafen Shuttle nutzen. Der weisse Minibus ist angeschrieben mit „Mövenpick Hotel Zürich-Regensdorf" und fährt nach zeitlich festgelegtem Fahrplan. Bitte beachten Sie dass an Nachmittagen, Urlaubszeiten sowie Feiertagen unser Shuttle-Service nur begrenzt zur Verfügung steht.

 

AIRPORT-SHUTTLE ZEITPLAN