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Was ist Psychologisches Bedrohungsmanagement? 

Erkennen - Einschätzen - Entschärfen - das ist das Prinzip des psychologischen Bedrohungsmanagements. Dabei geht es darum, Eskalationsgefahren bei einzelnen Personen oder Gruppen möglichst früh zu erkennen, diese einzuschätzen und schließlich das Risikopotenzial zu entschärfen.

Hinter dem psychologischen Bedrohungsmanagement steht die Erkenntnis, dass schweren Gewalttaten nahezu immer erkennbare Warnsignale vorausgehen. Hierbei handelt es sich um spezifische Verhaltensmuster, die eine stufenweise Entwicklung hin zu einem Gewaltakt charakterisieren. Unterschiedliche Deliktsformen wie Tötungsdelikte durch Intimpartner, Amok oder Gewalt am Arbeitsplatz weisen dabei jeweils charakteristische Handlungsmuster auf.

Beim psychologischen Bedrohungsmanagement geht es also zunächst darum potenziell risikobehaftetes Verhalten zu erkennen. Im zweiten Schritt wird die auffällige Person mit speziellen Analyse-Instrumenten eingeschätzt, wieweit ein Risiko vorhanden ist und falls ja, wie hoch dieses ist. Im dritten Schritt arbeiten Fachleute verschiedener Disziplinen daran, das Risiko zu entschärfen. Häufig erfolgt dabei eine Grenzziehung in Kombination mit Unterstützungsangeboten für die bedrohliche Person.

Psychologisches Bedrohungsmanagement ist ein fortlaufender Prozess, der berücksichtigt, dass das Risiko immer dynamisch ist und sich stets verändert. Deshalb sind Analyse und Fallmanagement grundsätzlich fallbegleitend ausgerichtet.

 

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