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Das erste wissenschaftlich evaluierte Screening-Instrument für islamistische Radikalisierung wird von Mirko Allwinn & Nils Böckler (I:P:Bm) nächste Woche auf dem Deutschen Präventionstag vorgestellt.

 

Der Screener kommt ausschließlich dann zum Einsatz, wenn eine Person bereits durch besorgniserregendes Verhalten auffällig wurde. Er dient relevanten Vertretern von Behörden und Organisationen als Unterstützung bei der Abklärung von Radikalisierungsprozessen und ggf. bei der Einleitung weiterer Handlungsschritte.

 

Das Instrument wurde auf Erkenntnissen der aktuellen Forschung sowie durch eigene komparative Fallanalysen auf Grundlage von Primärdaten entwickelt. Die Faktoren sind fünf Bereichen zugeordnet (u.a. Identifikation mit islamistischer Ideologie, Selbstdarstellung, soziales Umfeld) und 3-stufig gegliedert („keine Hinweise“, „moderat“ und „hoch“). In einer Online- oder einer realen Schulung werden die Anwender befähigt das Ersteinschätzungsinstrument anzuwenden.

 

Die Ergebnisse einer erfolgreichen Validierungsstudie werden vorgestellt. Die Stichprobe enthielt dabei sowohl Fälle von radikalisierten Personen, die eine Gewalttat begangen hatten als auch solchen, die nicht gewalttätig wurden. Die Beurteiler hatten keine Kenntnis vom Ausgang und Verlauf der Fälle und schätzten mittels des Instruments die Personen zu 3 Messzeitpunkten ein.  Abschließend werden Implikationen der Ergebnisse für die Praxis vorgestellt.

 

Hier finden Sie weitere Informationen zu der Veranstaltung auf dem Präventionstag:

 

http://www.praeventionstag.de/nano.cms/dpt-22-kongressprogramm?xa=details&id=115#titel

 

 

 

 

 

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